RAW und ProRAW mit einem Live-Look
Mit aktivem Look und eingeschaltetem RAW speichert xMosaique genau zwei Dateien: das 48-MP-ProRAW-DNG mit unberührten Sensordaten und das bearbeitete Foto. Schaltest du den Look ab, bekommst du nur das DNG. Das DNG selbst wird nie verändert — das Preset wird auf die zweite Datei angewendet, das Negativ bleibt also ein Negativ.
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Was in deiner Mediathek landet
Zwei Dateien nebeneinander. Das DNG ist, was der Sensor aufgezeichnet hat, mit vollen 48 MP, wo Objektiv und Modus das hergeben. Die bearbeitete Datei ist dasselbe Bild mit dem Preset in voller Gleitkomma-Genauigkeit.
Weil es getrennte Dateien sind, ist am Look nichts unumkehrbar. Löschst du die bearbeitete Kopie, bleibt ein gewöhnliches RAW; löschst du das DNG, bleibt das Foto, das du im Sucher hattest.
Warum das DNG nicht entwickelt wird
Der Wert einer RAW-Datei liegt darin, dass sie unentschieden ist. Ein Preset hineinzubrennen würde genau den Spielraum wegwerfen, der den Speicherplatz rechtfertigt, und die Datei zu einem schlechteren Ausgangspunkt machen als ein JPEG, nicht zu einem besseren.
Das Preset wird deshalb nur auf dem Weg zur zweiten Datei angewendet. Willst du denselben Look später am Rechner aus dem DNG, hast du die .xmp, die ihn erzeugt hat, ohnehin schon.
Bittiefe und Format
Die bearbeitete Datei lässt sich als JPEG, HEIF oder 16-Bit-PNG schreiben, mit 8, 10 oder 12 Bit. Die Verarbeitung ist durchgehend gleitkomma-nativ, die Tiefe ist also echt und kein aufgefülltes 8-Bit-Ergebnis — ein Verlauf, der bei 8 Bit Streifen zeigt, tut es bei 12 nicht.
Höhere Tiefen lohnen sich, wenn der Look die Tonwerte stark bewegt: kräftige Kurven, starke Farbgradierung und tief angehobene Schatten sind die Stellen, an denen Streifen zuerst sichtbar werden.
Unbearbeitetes Original behalten
Das ist eine eigene Einstellung, unabhängig von RAW, und sie ist standardmäßig an. Sie speichert eine saubere Kopie des gewöhnlichen Bildes neben der bearbeiteten Fassung, auch wenn du nicht in RAW fotografierst.
Zusammengenommen heißt das Standardverhalten der App: Nichts, was du aufnimmst, existiert ausschließlich mit angewandtem Look — es sei denn, du schaltest beides bewusst ab.
Hör auf, Fotos zu bearbeiten, die du längst gemacht hast.
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