Eine Kamera, die den Look schon kennt.

xMosaique ist eine Kamera-App für das iPhone, gebaut um einen einzigen Gedanken: Der Look gehört in den Sucher, nicht hinterher in einen Editor.

Warum es das gibt

Jede Telefonkamera reicht dir das Foto, das der Hersteller für richtig hielt, und der Filmlook, den du eigentlich wolltest, kommt hinterher dazu — in einem Editor, auf einem anderen Bildschirm, Stunden später. Da steht der Bildausschnitt längst fest, die Belichtung ebenso, und du gradierst um Entscheidungen herum, die du blind getroffen hast.

xMosaique holt den Look nach vorne. Das Preset wird auf das Live-Kamerabild gerechnet, damit du für die fertige Fotografie gestaltest und belichtest, statt sie zu erraten. Die Aufnahme, die du gestaltest, ist die, die du behältst.

So funktioniert es, kurz gefasst

Ein Preset wird aus seiner .xmp-Datei gelesen und vollständig angewendet: Weißabgleich und Belichtung, Tonwerte und Kurven, HSL, Farbgradierung, dann die räumliche Arbeit — Klarheit, Dunst entfernen, Schärfen, Masken, Vignette und Korn.

Der Sucher rechnet das als Lookup-Tabelle auf der GPU, und genau das lässt ihn mit einem Live-Kamerastream mithalten; die Aufnahme lässt dieselbe Pipeline in Gleitkomma über das ganze unkomprimierte Sensorbild laufen. Eine Implementierung in Rust treibt beides — deshalb stimmen Vorschau und Foto überein.

Was es nicht tut

Kein Konto, keine Registrierung, keine Analyse, keine Werbung, kein Server. Fotografien werden vollständig auf dem Gerät aufgenommen, verarbeitet und in deine Mediathek geschrieben — nichts wird hochgeladen, und am anderen Ende wartet auch nichts darauf.

Einen Look anzuwenden ist ebenfalls nicht destruktiv. Standardmäßig wird eine saubere Kopie des Originalbilds neben der bearbeiteten Fassung gesichert, und die RAW-Aufnahme behält die unberührten Sensordaten in ihrer eigenen DNG-Datei.

Stand

Version 1.3.2 ist jetzt im App Store, für iPhone ab iOS 18.0. Eine Android-Fassung ist in Entwicklung. Die App ist kostenlos.